
Am 20. September 2026 entscheidet die Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin über die politische Zukunft der Hauptstadt und die Toten Hosen sind auch mit dabei! Unsere neue Ausgabe nimmt die Berlin-Wahl zum Anlass, zentrale Fragen rund um Wohnungs- und Obdachlosigkeit in den Fokus zu rücken. Im Schwerpunkt „Berlin hat die Wahl“ (S. 6) beantworten die kandidierenden Parteien dieselben Fragen zu ihren Konzepten und Zielen für die kommende Legislaturperiode.
Wie schwierig politische Teilhabe für Menschen ohne festen Wohnsitz sein kann, zeigen wir in „Kein Zuhause, keine Stimme?“ (S. 10). Der Artikel beleuchtet die bürokratischen Hürden, mit denen wohnungs- und obdachlose Menschen konfrontiert sind, und macht deutlich, warum wählen dürfen nicht automatisch bedeutet, auch wählen zu können.
Außerdem ziehen Vertreter:innen von Caritas und Diakonie Bilanz der vergangenen Legislaturperiode und erklären, welche politischen Maßnahmen sie nach der Wahl für dringend notwendig halten (S. 14). Im Interview erinnert sich die ehemalige SPD-Abgeordnete Karin Hiller-Ewers an ihren „Crashkurs Obdachlosigkeit“ beim damaligen mob e.V. und spricht darüber, warum nachhaltiges Engagement mehr bewirkt als symbolische Aktionen (S. 18).
Mit Francesco Martinelli blicken wir nach Florenz (S. 20). Der ehemalige obdachlose Autor und Verkäufer der Straßenzeitung Fuori Binario erzählt, wie eine Straßenzeitung Menschen nicht nur eine Verdienstmöglichkeit bietet, sondern ihnen auch eine Stimme und neue Perspektiven geben kann.
Dazu gibt es als „Special“ ein Interview mit den Toten Hosen, aktuelle Meldungen aus Berlin, kostenlose Veranstaltungstipps, Berliner Köpfe mit Gabriel Maetz, ein Kreuzworträtsel und natürlich Elfriede, die diesmal mit gewohnt spitzer Zunge auf die Vor-Wahl-Zeit blickt.